Gecko Models 35GM0063 1/35 British Infantry Tank Mk. I ( A11 Type I ) - Matilda I
Plastikmodellbausatz - NEU / OVP !!
Der A.11 Matilda entstand in der späten Zwischenkriegszeit, als die britische Armee über die zukünftige Entwicklung eines drohenden Krieges gegen eine gut ausgerüstete europäische Landmacht nachdachte. Die Weiterentwicklung neuer Panzer musste über die eher albernen Ideen von kaum kugelsicheren und winzigen Tanketten aus dem Kopf von Carden und Loyd hinausgehen und etwas Überlebensfähigeres und Nützlicheres hervorbringen. Es bestand eindeutig Bedarf an einem Panzer, der ausschließlich Infanterieangriffe unterstützen sollte. Dieser Panzer musste gut gepanzert sein, um ihn vor Geschützen wie der exzellenten deutschen 37mm Panzerabwehrkanone ( Pak. 36/37 ) zu schützen und nachfolgende Truppen vor Feuer zu sichern. So entstand der Infanteriepanzer, bei dem die Panzerung Priorität hatte und die Feuerkraft primär der Infanterieunterstützung dienen sollte.
Das Fahrzeug war sehr einfach aufgebaut. Eine zweiköpfige Besatzung steuerte alle Funktionen des Panzers, vom Fahren bis zum Kampf. Der Fahrer vorne bediente Lenkung und Antrieb über Fußpedale und zwei Lenkhebel. Hinter ihm steuerte der Kommandant den Turm und die Hauptwaffe und übernahm zudem die Führung des Panzers im Kampf. Die beiden Männer befanden sich in einem kleinen, aber ausreichend geräumigen Kampfraum, der durch eine Trennwand vom dahinterliegenden Motorraum abgetrennt war.
Die Ketten des A.11 waren im Mittelteil, aus Manganguss gefertigt und besaßen keine Gummipads für den Straßeneinsatz, sondern ausgeprägte Stollen für bessere Traktion auf weichem Untergrund.
Die Panzerung war schwer – für die damalige Zeit sehr schwer. An Front und Seiten des Panzers wurde standardmäßig eine Stärke von 60 mm aufgebracht. Die Panzerung bestand aus Vibrac 45-Panzerstahl der ( Vickers ) English Steel Corporation. Dach und Boden waren nur 10 mm dick und aus homogenem Hartpanzer gefertigt. Sie waren gegen Beschuss aus .303-Gewehren geschützt.
Die 60 mm dicken Hauptpanzerplatten des für die Primärpanzerung vorgesehenen Typs waren im März 1937 getestet worden. Obwohl die 60 mm dicken Walzplatten und Gussteile ausreichten, um panzerbrechende Geschosse der britischen 2 - Pfünder Kanone abzuwehren, reichte die zusätzliche Panzerung nicht aus.
Der A.11 wurde von einem Ford - V8 Benzinmotor mit 70 PS angetrieben, der mit einem Fordson - Vierganggetriebe verbunden war. Der Kettenantrieb erfolgte über Hinterachsantriebe, die die Kettenräder antrieben. Die Lenkung erfolgte über eine Kupplungs.- und Bremslenkung.
Der Turm wurde aus einem massiven, rundum 60 mm dicken Gussteil gefertigt. Er war für eine einzelne Bewaffnung vorgesehen – entweder ein Vickers - Maschinengewehr im Kaliber .303 oder alternativ das etwas stärkere Vickers - Maschinengewehr im Kaliber .50.
Auf dem Turm befand sich eine einfache, runde Luke, die sich in zwei halbkreisförmigen Teilen öffnen ließ. Links von dieser vorderen halbkreisförmigen Luke war das einzelne Episkop für den Kommandanten angebracht.
Die Produktion des A.11 wurde im Juni 1940 nach der Schlacht von Dünkirchen auf Anordnung des Kriegsministeriums eingestellt, obwohl die letzten beiden Fahrzeuge erst im August desselben Jahres die Produktionslinie verließen. Bis dahin waren insgesamt 139 A.11-Panzer von Vickers Armstrong in Tyneside gebaut worden.
Werkzeuge , Klebstoff und Farben werden für den Zusammenbau benötigt ( nicht enthalten ).
Bild des Herstellers


