Italeri IT0223 1/35 Germ. StuG.IV w/Gluable Rubber Tracks
Plastikmodellbausatz - NEU / OVP !!
Die Historie des StuG.IV beginnt mit einer Krupp Entwurfszeichung Anfang 1943. Hierbei wurde die Montage eines StuG.III Aufbaus Ausf. F auf einem noch nicht in Produktion befindlichen 9/BW - Fahrgestell in betracht gezogen. Die Wanne war in diesem Entwurf mit einer bis zum Geschütz heraufreichenden 50mm starken und 56° geneigten Frontpanzerplatte versehen. Die Bugpanzerung sollte auf 80mm verstärkt werden. Der Fahrer sollte durch ein Winkelspiegel Periskop schauen.
Am 5. Februar antwortete Krupp auf eine Anfrage an das OKH, das Heeresamt und deren Abteilung WaPrüf 6/II, dass eine Änderung des Panzer IV zum Sturmgeschütz kein Einsparungspotential bringen würde und dass die Umstellung der Fertigung auf geneigte Panzerung im laufenden Produktionsprozess im Zeitraum Frühjahr/Sommer 1943 nicht denkbar wäre, da die Panzerproduktion zum Erliegen kommen würde, was nicht akzeptabel erschien. Damit war die Entwicklung eines StuG.IV erst einmal beendet.
Die alliierten Luftangriffe im September 1943, die auch den Altmärkischen Kettenwerken - Alkett - in Berlin Borsigwalde galten, änderten die Situation. Die Wehrmacht war seit 1942 zunehmend in Abwehr.- und Rückzugskämpfe verwickelt. Der Bedarf an den für die Infanterieunterstützung und zur Panzerabwehr besonders geeigneten Sturmgeschützen war stärker gestiegen als jener an Kampfpanzern. Umso problematischer war der zeitweilige Ausfall der Fertigung in Berlin.
Schon im Sommer 1943 hatte Hitler anlässlich einer Konferenz vom 19. bis 22. August gefordert, einen Panzerjäger mit verstärktem Panzerschutz auf Basis des Panzer-IV-Fahrgestells zu entwickeln. Diese Forderung führte zum Jagdpanzer IV. Nach den Angriffen auf die Alkett Werke wurde in einer Besprechung am 6. und 7. Dezember 1943 vorgeschlagen, die Produktionsausfälle des Werks durch die kurzfristige Montage von vorhandenen Aufbauten des Sturmgeschützes III auf Fahrgestellen von Panzerkampfwagen IV auszugleichen. In der Besprechung wurde diskutiert, dass diese Fahrzeuge als Ersatz an Panzerverbände ausgegeben werden konnten, welche bisher nur mit diesem Panzertyp ausgerüstet waren. Die Werkstattkompanien wären damit bei der Beschaffung von Ersatzteilen und den unveränderten Wartungsanforderungen nicht mehr belastet als bisher.
Konzeptionell wurde das unveränderte Panzerfahrgestell übernommen, doch der kürzere Aufbau des auf dem kürzeren Panzer III basierenden Sturmgeschützes III erforderte eine Anpassung beim Fahrerplatz. Für diesen wurde ein gepanzerter Erker mit Winkelspiegel und einer nach oben öffnenden Luke konstruiert. Die rechts neben dem Fahrererker liegende Öffnung wurde mit einer angeschrägten, horizontalen Panzerplatte verschlossen. Gemeinsam mit dem Jagdpanzer IV wurde der Daimler Entwurf im Dezember 1943 präsentiert und verabschiedet.
Der Panzeraufbau konnte nach kleineren Änderungen auf das Fahrgestell des Panzer IV gesetzt und damit die Produktion von Sturmgeschützen nahezu aufrechterhalten werden.
Vom StuG.IV wurden von Ende Dezember 1943 bis zum Kriegsende 1141 Stück produziert. Bis auf die ersten 30 Fahrzeuge, bei denen ein bei Alkett gefertigter Aufbau auf einem Panzer IV Fahrgestell aus dem Nibelungenwerk verwendet wurde, wurden alle folgenden Fahrzeuge vollständig im Grusonwerk in Magdeburg - Buckau gefertigt.
Beim StuG.IV handelt es sich um den leicht modifizierten Aufbau des Sturmgeschützes III , Ausf. G auf dem Fahrgestell des Panzers IV. Wie beim StuG.III kam die 7,5cm StuK 40 L/48 zum Einsatz.
Zur Infanteriebekämpfung stand wie beim StuG.III ein Maschinengewehr MG34/MG42 zur Verfügung. Das MG konnte als Luftabwehrwaffe oder zur Infanteriebekämpfung eingesetzt werden, und hatte zusätzlich einen Panzerschild. Spätere Versionen des Sturmgeschützes IV hatten ein von innen unter völligem Panzerschutz bedienbares MG.
An Munition wurde mitgeführt - 63 Granaten 75mm und 600 - 700 Patronen 7,92mm.
Werkzeuge , Klebstoff und Farben werden für den Zusammenbau benötigt ( nicht enthalten ).
Bild des Herstellers


